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Quelle: www.wikipedia.de GNU Internetlexikon

Die hier aufgeführten Informationen stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation


Zur Geschichte des RAM-Speicher's

Der 1932 in Texas geborene Robert Dennard ist der Erfinder des Random Access Memories kurz: "RAM" Er patentierte 1968 das Verfahren des Transistor RAM's. Bis zu seinem Ruhestand 1979 arbeitete Dennard für den IBM Konzern im Bereich der Speicher-Forschung.


Random Access Memory (dt. Speicher mit wahlfreiem Zugriff), abgekürzt RAM, ist ein Speicher, der besonders bei Computern als Arbeitsspeicher Verwendung findet. RAMs werden als integrierte Schaltkreise hauptsächlich in Silizium-Technologie realisiert. RAM wird in allen Arten von elektronischen Geräten eingesetzt. Wahlfrei bedeutet in diesem Zusammenhang, dass jede Speicherzelle über ihre Speicheradresse direkt angesprochen werden kann, der Speicher also nicht sequenziell oder in Blöcken ausgelesen werden muss.

Das unterscheidet den RAM von blockweise zu beschreibenden Speichern, den so genannten Flash-Speichern. Im Gegensatz zu einem ROM (Read Only Memory) kann RAM sowohl gelesen als auch beschrieben werden. Der üblicherweise in Computern eingesetzte RAM ist 'flüchtig' (auch: 'volatil'), das heißt, die gespeicherten Daten gehen nach Abschaltung der Stromzufuhr verloren.

SDRAM "Synchronous Dynamic Random Access Memory"

Die Kurzform SDRAM wird häufig verwendet und meint damit eine mit SDRAM bestückte DIMM-Leiterplatte. SDRAM (Synchroner DRAM) ist eine getaktete DRAM-Technologie. Der Takt wird durch den Systembus vorgegeben, ggf. auch durch einen separaten, am Systembus angeschlossenen Speicherbus. Die Taktung erfolgt über die Verwendung von Registern für Adresseingänge, Steuerinformationen sowie die Ein-/Ausgabedaten, indem Wertänderungen in den Registern nur mit den Taktflanken durchgeführt werden.

Gängige SD-Bauarten:
PC-66   SDRAM: Von Intel definierter Standard, Betrieb mit 66 MHz
PC-100 SDRAM: Von Intel definierter Standard, Betrieb mit 100 MHz
PC-133 SDRAM: Von VIA forcierte Erhöhung des FSB, Betrieb mit 133MHz


DDR SDRAM "Double Data Rate Synchronous Random Access Memory"

Die Weiterentwicklung der SDRAM Technology ist heute als DDR-SDRAM bekannt, da sich die 1999 kurzeitig von Intel forcierte RDRAM-Technik "DirectRambus" durch einen Fehler im i820-Chipsatz nicht durchsetzen konnte und zudem in der Herstellung zu teuer war. Die Weiterentwicklung zum schnelleren DDR Ram ist kurzgesagt durch einen relativ simplen Trick entstanden: Die Datenbits werden bei der ab- und aufsteigenden Flanke des Taktsignals übertragen, statt wie bisher bei SDRAM nur bei der aufsteigenden. Damit das Double Data Rate Verfahren zu einer Beschleunigung führt, muss die Anzahl zusammenhängend angeforderter Daten (=„Burst-Length“) immer gleich oder größer als die doppelte Busbreite sein. Da das nicht immer der Fall sein kann, ist DDR-SDRAM im Vergleich zu einfachem SDRAM bei gleichem Takt nicht exakt doppelt so schnell. Ein weiterer Grund ist, dass Adress- und Steuersignale im Gegensatz zu den Datensignalen nur mit einer Taktflanke übergegeben werden.

Gängige DDR-Bauarten:
DDR-266 auch als PC-2100 bekannt: Betrieb mit 133 MHz
DDR-333 auch als PC-2700 bekannt: Betrieb mit 166 MHz
DDR-400 auch als PC-3200 bekannt: Betrieb mit 200 MHz


DDR2 SDRAM

DDR-2-SDRAM-Speicherchips besitzen 240 (bzw. 200, 214 oder 244) Kontakte/Pins anstatt die üblichen 184 Pins bei "normalen" DDR-Chips. Bei DDR2-SDRAM taktet der I/O-Puffer mit der zweifachen Frequenz der Speicherchips. Bei dem älteren DDR-Standard erhielt man jeweils bei steigender als auch bei fallender Flanke des Taktsignals gültige Daten. Bei DDR2 erhält man nun zusätzlich dazu noch zwischen diesen Zuständen gültige Daten, was vier Datenworte pro Takt ergibt. Zur Erhöhung der Taktraten und zur Senkung der elektrischen Leistungsaufnahme wurde die Signal- und Versorgungsspannung von DDR2-SDRAM auf 1,8 Volt verringert (bei DDR-SDRAM sind es 2,5 oder 2,6 Volt). Nebenbei führt die verringerte Spannung auch zu einer geringeren Wärmeentwicklung.

Gängige DDR2-Bauarten:
DDR2-400 auch als PC2-3200 bekannt: Betrieb mit 400 MHz
DDR2-533 auch als PC2-4300 bekannt: Betrieb mit 533 MHz
DDR2-675 auch als PC2-5400 bekannt: Betrieb mit 675 MHz
DDR2-750 auch als PC2-6000 bekannt: Betrieb mit 750 MHz
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